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Lärmschutzwand Noise reducer in Starnberg

Gemeinsam mit dem Heras Systempartner Zaunteam München-Süd ist ein hervorragendes Lärmschutzprojekt entstanden, bei dem insbesondere dem Natur- und Tierschutz Rechnung getragen wurde.

Nachfolgend ein Auszug der abschließenden Stellungnahme zum Projekt von Peter Oberdick, Zaunteam München-Süd:

Aufgabenstellung

Im Spätsommer des Jahres 2013 wurde über das zuständige Architekturbüro p.k Architekten aus München eine Anfrage bezüglich einer Lärmschutzwand gestellt. Unser Unternehmen hat daraufhin verschiedene Produkte vorgestellt und angeboten. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden wir nicht über die örtlichen Gegebenheiten und den Auflagen informiert. Diese Stellungnahme möchte hauptsächlich die gute Zusammenarbeit und Produkteigenschaften beschreiben.

Örtliche Gegebenheiten

Das ca. 30.000m² große Villengrundstück liegt mit einer Länge von ca. 500m direkt südlich an einer Hauptverbindungsstraße. Das Haupthaus ist in einem Teilbereich nur ca. 30m von dieser Straße entfernt. Prägend für dieses Grundstück ist der erhaltenswerte Baum- und Strauchbestand. Vorige Besitzer haben in diesem Baumbestand schon einen Wall als Maßnahme gegen den Verkehrslärm entlang des Straßenverlaufs aufgeschüttet. Hinzu kommt, dass das gesamte Grundstück in einem als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenen Bereich liegt.

Kundenwunsch und Vorgaben zur Umsetzung des Projekts

Der Kunde hatte den Anspruch den Verkehrslärm massiv zu reduzieren. Dafür sah er erst mal eine Lärmschutzwand auf einer Länge von 190m vor. Die Wand sollte ca. 3-4m hoch sein. Damit die Wand die maximale Lärmminderung erreicht, sollte die Wand auf der Krone des alten aufgeschütteten Walls verlaufen.

Weiterhin sollte sich die Lärmschutzwand in das Landschaftsbild integrieren. Durch eine Bepflanzung sollten die Elemente nach mehreren Jahren nicht mehr erkennbar sein. Auf keinem Fall sollte diese Lärmschutzwand den Wert der Immobilie mindern und die Auflagen und Behörden entgegenstehen. Dem standen die behördlichen Auflagen der benötigten Baugenehmigung und der Zustimmung der Naturschutzbehörde entgegen. Weiterhin mussten die Möglichkeit der Umsetzung, die Windlastzone und selbstverständlich auch die Kosten berücksichtigt werden.

Lärmschutzwand Noise reducer

Die Berater von Heras waren in der ca. 1 Jahr dauernden Planung immer hilfsbereit und standen uns im Bereich der Planungsphase immer beratend zur Seite. Stetige Änderungen während der Planungsphase bis hin zur eigentlich genehmigten Ausführung benötigten verschiedene Angebote. Die Angebotserstellung war immer zeitnah und für uns als Verarbeiter nachvollziehbar und erklärend.

Da wir so eine Lärmschutzwand bis dahin noch nicht gebaut hatten, wurde mit Berater, dem Auftraggeber und der Bauleitung ein Ortstermin durchgeführt. Durch das mit dem nötigen Fachwissen verbundene kompetente Auftreten von dem Heras-Mitarbeiter, konnten letzte Zweifel zur Vollendung des Projekts beendet werden.

Noise reducer Produkteigenschaften

  • Noice reducer hat nach nachgewiesene Schalldämmwerte von 30dB
  • Baulich bedingt konnten wir keinen geraden Wandverlauf herstellen. Elemente mussten teilweise mit ca. 15° abgewinkelt gesetzt werden. Hier durften die Eigenschaften des Produkts nicht beeinflusst werden.
  • Dazu mussten Höhenversprünge hergestellt werden. vegasonic war auch hier in der Lage, Sonderbauteile herzustellen.
  • Durch die Verwendung eines alternativen Pfostens, T-Eisen, mussten keine Bäume gefällt oder im Kronenbereich aufgeastet werden. Die Montage konnte von der Seite erfolgen. Der Hersteller garantierte hierzu die nötige Statik.
  • Die vom Hersteller relativ kleinen Streifenfundamente (Sockelwände) minimierten die Schädigung von Baumwurzeln im Kronenbereich. Hinweis: Die Einzelfundamente der Pfosten wurden in Handschachtung unter Berücksichtigung der DIN 18920 (Schutz der Vegetation) hergestellt.
  • Die Lieferung in der gewünschten Sonderfarbe war möglich.

Schlusswort

Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Baumaßnahme durch die untere Naturschutzbehörde als empfehlenswert abgenommen. Der Auftraggeber und das zuständige Architekturbüro haben die die Arbeiten mangelfrei abgenommen.

Die gesamte Stellungnahme finden Sie hier als PDF-Version.