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Schranke, Schiebetor oder Falttor: Welche Art von Zugangssicherung ist für Sie die beste?

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie den Zugang zu Ihrem Gelände regeln können: Schranken oder Drehkreuze, ein stabiles Schiebe- oder Drehflügeltor oder ein schnelles Falttor. Viele Unternehmen beschäftigen sich intensiv mit der Frage, welche Lösung zur Sicherung ihres Geländes die beste ist. In diesem Blog erklären wir die Vor- und Nachteile der einzelnen Möglichkeiten und geben Tipps für die richtige Wahl.

Wenn es um die Sicherung ihres Geländes geht, denken viele Unternehmen vor allem an Zäune, Detektion, Kameras, Protokolle, Überwachung und andere Mittel. Ein guter Perimeterschutz hängt jedoch auch davon ab, wie Sie den Zugang zu Ihrem Gelände organisiert haben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie den Zugang zu Ihrem Außenbereich regeln können, wie beispielsweise Drehflügeltore für Fußgänger, Autoschranken und Tore für das Gelände insgesamt. Im Folgenden werden die einzelnen Kategorien auf leicht verständliche Weise erörtert.

Ein Schiebetor ist eine stabile Barriere, die einen Zugang mit großer Breite ermöglicht. Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn viele große Fahrzeuge auf Ihr Gelände kommen. Die Standardgeschwindigkeit beim Schließen eines Schiebetors beträgt ca. 25 cm/s, die maximale Geschwindigkeit ca. 50 cm/s. Ein Schiebetor kann im Vergleich zu einem Falttor eine wesentlich größere Öffnung in der Umzäunung verschließen, benötigt aber mehr Platz als andere Tore. Große Schiebetore können tagsüber in Kombination mit einer Schranke offen bleiben.

Ein Falttor sperrt den Zugang zum Gelände kontinuierlich und nimmt wenig Platz in Anspruch. Dank seiner durchdachten Harmonikastruktur kann ein Falttor in wenigen Sekunden geöffnet und geschlossen werden. Nach jedem Auto faltet sich das Tor wieder zu. Damit eignet sich ein Falttor, genau wie eine Schranke, für Situationen mit vielen Zugangsbewegungen. Außerdem bietet ein Falttor neben dem schnellen Zugang eine bessere Kontrolle und wird das Gelände vollständig abgeriegelt.

Ein Drehflügeltor ist ein solides Tor, das wahlweise von Hand oder elektrisch angetrieben werden kann. Nach jeder Bewegung sperrt das Tor (mit Elektroantrieb) den Zugang zum Gelände für Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger in wenigen Sekunden vollständig. Das Drehflügeltor benötigt mehr Platz als ein Falttor, da es sich beim Öffnen und Schließen um 180 Grad dreht.

Eine Schranke stellt eine klare Trennung zwischen dem öffentlichen Raum und Ihrem Firmengelände dar. Mit einer Schranke lässt sich gut regeln, wer sich mit einem Fahrzeug auf Ihr Gelände begibt bzw. dieses verlässt. Sie eignet sich jedoch nicht als Barriere für Fußgänger und Radfahrer. Eine Schranke versperrt den Zugang zum Gelände nicht vollständig; Personen können leicht unter oder neben der Schranke vorbeikommen oder sie überklettern. Zudem bieten die meisten Schranken einen zu geringen Widerstand, wenn ein Autofahrer, der sich widerrechtlich Zugang verschaffen möchte, diese seitlich rammt.

Ein Drehkreuz ist dann sinnvoll, wenn Fußgänger (in großer Anzahl) kontrollierten Zugang zu Ihrem Gelände bekommen sollen. Sie lassen nur eine Person auf einmal hindurch und drehen sich nur in eine Richtung. Je nach Modell verfügt ein Drehkreuz über einen elektromagnetischen oder einen motorischen Antrieb.

Welche Möglichkeit ist die beste?

Es gibt also genügend Möglichkeiten für die Sicherung des Zugangs zu Ihrem Gelände. Aber welche Variante ist für Ihre Situation die beste? Worauf müssen Sie achten? Hier ein paar Tipps.

Überlegung 1: Platz

Wie breit soll Ihre Zufahrt sein? Eine breite, freie Zufahrt lässt sich mit einem Schiebetor oder auch mit zwei Schranken realisieren. Für einen schmaleren Durchgang bieten sich beispielsweise ein Falttor, Schranken oder ein Drehflügeltor an. Der freie Platz neben Ihrem Tor spielt ebenfalls eine Rolle. Ein Schiebetor verschwindet vollständig zur Seite. Dazu müssen Sie links oder rechts neben dem Tor genügend Platz haben. Der Raum links oder rechts von Ihrem Schiebetor muss mindestens so breit sein wie das Tor selbst. Wenn dies nicht der Fall ist, ist das Schiebetor keine Option. Für Schranken, Drehflügeltore und Falttore wird weniger Platz benötigt.

Überlegung 2: Häufigkeit und Art der Verkehrsbewegungen

Die Zahl der Verkehrsbewegungen spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Zugangs zu Ihrem Gelände. Gibt es viele Bewegungen und muss sich jeder individuell an- oder abmelden? Dann sind Schranken und Falttore die beste Lösung. Kommt nur eine begrenzte Zahl von LKWs zum Be- und Entladen auf Ihr Gelände? Dann ist ein Schiebetor eine elegante Lösung. Außerdem müssen Sie die Art der Verkehrsbewegungen berücksichtigen. Erhalten auf Ihrem Gelände nur Fahrzeuge oder auch Personen einen kontrollierten Zugang? Oder kommt beides vor und brauchen Sie mehrere Zugangsstellen?

Überlegung 3: Sicherheitsgrad

Mit einer Schranke können Sie den Zugang von Fahrzeugen zu Ihrem Gelände sehr gut regeln. Fußgänger können dagegen leicht unter der Schranke hindurchgehen. Mit einem Schiebetor ist es einfacher, Einzelpersonen fernzuhalten. Schiebetore sind bis zu 2,5 Meter hoch; sie sind also nicht so einfach zu überklettern. Wenn das Eingangstor nicht offen bleiben darf und dem Sicherheitsniveau der restlichen Umzäunung entsprechen soll, kann ein Schiebetor oder ein Falttor die Lösung sein. Schiebetore und Falttore versperren den Zugang. Wenn ein Auto durchfahren muss, öffnet sich das Tor innerhalb weniger Sekunden. Nach dem Passieren des Fahrzeugs wird es gleich wieder geschlossen. Ein Falttor schließt sich jedoch schneller als ein Schiebetor.

Es ist aber auch möglich, z. B. ein Falttor und eine Schranke miteinander zu kombinieren, um eine Zugangsschleuse zu schaffen, die höchsten Sicherheitsanforderungen entspricht. Durch Positionierung im richtigen Abstand voneinander können Sie ein unberechtigtes Eindringen mehrerer Fahrzeuge gleichzeitig in das Gelände verhindern.

Sie sollten sich immer die Frage stellen, wovor Sie Ihr Unternehmen schützen wollen. Bei manchen Unternehmen soll das Tor den ganzen Tag geschlossen sein, während andere Unternehmen das Tor nur dann schließen, wenn niemand mehr anwesend ist.

Es ist keine Kunst, sein Gelände hermetisch abzuriegeln, aber in vielen Fällen ist das überhaupt nicht notwendig. Der Sicherheitsbedarf Ihres Unternehmens lässt sich am besten anhand von Szenarien ermitteln. Dabei prüfen Sie anhand der wahrscheinlichsten Risiken und Bedrohungen für Ihr Unternehmen, welchen Szenarien Sie vorbeugen wollen. Ein Energieversorger, der verhindern will, dass Unbefugte in seine Hochspannungsbereiche eindringen, hat andere Wünsche als ein Landwirt, der nicht will, dass abends Menschen auf sein Gelände kommen. Durch eine gründliche Abwägung aller Faktoren – Szenarien, Platz und Bewegungen – kommen Sie schließlich zur besten Lösung für Ihr Unternehmen.

Heras hilft Ihnen gern bei Ihrer Entscheidung für eine Schranke, ein Schiebetor oder ein Falttor. Wir arbeiten zusammen mit Ihnen die Szenarien aus, die für Ihr Unternehmen zutreffen und denken in den praktischen Fragen mit Ihnen mit. Schreiben Sie uns unter info@heras.de oder rufen Sie uns an: +49 2872 94 98 0.