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Colourfield – innovatives Sportplatz-Konzept in Indien

Die Exportabteilung von Heras mit Sitz in Oirschot (Niederlande) ist einer der Betriebe, die einen Beitrag zu einem innovativen Sportplatz in Neu-Delhi geleistet haben. Dieser einzigartige Sportplatz wird durch einen einzigartig stabilen und sicheren UNI-Zaun geschützt. Der Zaun von Heras wurde aufgestellt, um dafür zu sorgen, dass der Sportplatz sicher und geschützt ist. Da die vertikalen Drähte durch ein horizontales U-Profil verlaufen, kann die Verbindung sich nicht lösen, wodurch Verletzungen ausbleiben und Erschütterungen gedämpft werden.  Die starke Verbindung macht Durchschneiden schwierig. Außerdem besitzt der UNI-Zaun eine glatte Oberfläche, was das Darüberklettern deutlich erschwert. Hierdurch wird Vandalismus eingeschränkt.

Innovativer Sportplatz Neu-Delhi als Visitenkarte für niederländische Betriebe

Im Herzen von Neu-Delhi hat der indische Minister für Jugendangelegenheiten und Sport Shri Vijay Goel am Donnerstag, 1. Dezember das „Colourfield“ eröffnet. Er tat dies gemeinsam mit den Ex-Profifußballern Frank Rijkaard und Johan Neeskens und dem ehemaligen Hockey-Berufsspieler Floris Jan Bovelander. Bei der Eröffnung waren auch die 8 niederländischen Betriebe anwesend, die für den Entwurf dieses innovativen Sportplatzes verantwortlich waren. „Das Colourfield ist eine Visitenkarte für das, was die Niederlande auf dem Gebiet der Sportinfrastruktur und -innovation bieten können“, so Botschafter Fons Stoelinga, der ebenfalls bei der Eröffnung dabei war.

Das Colourfield ist eine Initiative des Außenministeriums und FME Dutch Sports Infrastructure, ein Kollektiv von Betrieben, das sich für den internationalen Austausch von niederländischen Innovationen und Ideen rund um große Sportveranstaltungen einsetzt. Die indische Sports Authority stellte für das Projekt ein Stück öffentlichen Grund an einem Spitzenstandort zur Verfügung, direkt neben dem Nehru Nationalstadion.

Nachdem das Land bei den letzten Olympischen Spielen nur zwei Medaillen gewonnen hatte, sucht Indien nach Möglichkeiten, den Sport zu professionalisieren. Sowohl auf dem Niveau des Spitzensports als auch auf Amateurniveau. Dabei schaut die Regierungsorganisation für die Förderung von Sport mit Interesse auf das niederländische System von Sportverbänden und Sportclubs, ein System, das in Indien unbekannt ist. Auch die technische Expertise der Niederlande ist gefragt. Rund um die Eröffnung des Sportplatzes wurde deshalb eine Handelsmission für Betriebe, die im Bereich Sportinfrastruktur und gebaute Umgebung tätig sind, organisiert.

Das Colourfield wurde unter Berücksichtigung der indischen Bedürfnisse und Umgebung entworfen. So wurde Kunstrasen und nachhaltiges Licht verwendet. Es wurden Absperrungen verwendet, die stabil sind und keinen Lärm verursachen. Rund um den Platz wurde ein System zum Auffangen und Reinigen von Regenwasser angelegt.

Neben diesem Showcase von niederländischen Techniken umfasst die Partnerschaft ein soziales Sportprogramm. Die KNVB Worldcoaches und 1 Million Hockey Legs helfem beim Aufbau einer Sportgemeinschaft und bauen über ein Train-the-Trainer-Programm Wissen über Sportunterricht auf. Nicht nur, um Fußball und Hockey (weiter)zuentwickeln, sondern auch, um das lokale Zusammenleben zu stärken. Das Ziel ist, Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung ihrer Talente und Leidenschaften zu fördern.

Die intensive Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Indien im Sportbereich begann vor gut 2 Jahren. Die Minister Edith Schippers und Jitendra Sing unterzeichneten damals einen Kooperationsvertrag. Eines der Ergebnisse war das Partnership International Business (PIB) Programm, innerhalb dessen die für das Colourfield verantwortlichen Betriebe zusammenarbeiteten. Es geht um die Amsterdam Arena, Heras International, KNVB World Coaches, TenCate Grass Components, Zwarts & Jansma Architects, Philips, Drain Products und Pentair. Die Betriebe bilden unter Leitung des niederländischen Arbeitgeberverbands der Metall- und Elektroindustrie (FME) eine Partnerschaft, um mit Hilfe eigener Arbeitsstunden, eigener finanzieller Investitionen und staatlicher Subventionen gemeinsam den indischen Markt zu betreten.