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4 Dinge, die Sie wahrscheinlich nicht über Ihr eigenes Tor wussten

Hinter jedem Tor verbirgt sich mehr als Sie denken. Es sind komplexe Maschinen, die sorgfältig konstruiert, produziert und getestet wurden. In diesem Blog bieten wir Ihnen einen Einblick in die Welt der Tore. Welche Anforderungen muss ein Tor erfüllen? Und wie sieht das Tor der Zukunft aus?

Wenn Ihr Grundstück ein Tor hat, sollte es sicher sein. Nur dann macht ein Tor auch Sinn. Wie sorgen wir für diese Sicherheit? Unter anderem durch Risikobewertungen, umfangreiche Analysen und genaue Messungen. Denn die Europäische Union verlangt von uns, dass wir nachweisen können, dass jedes Tor – das erste genauso wie das hundertste – sicher ist. Wir erklären in vier Schritten, wie wir bei jedem Tor höchste Qualität gewährleisten.

1. Tore müssen Dauertests bestehen, genau wie Spitzensportler

Ein Ausdauertest gibt Spitzensportlern Aufschluss darüber, wie stabil sie über längere Zeit ihre Leistung erbringen können und wie ihr Körper auf diese Belastung reagiert. Ihr Tor durchläuft einen ähnlichen Test. Damit bekommen wir Antworten auf wichtige Fragen. Wie verschleißanfällig sind die Bauteile des Tores? Welche Bauteile werden mechanisch am stärksten belastet? Wo können eventuell Verformungen auftreten? Anhand dieser Informationen ermitteln wir die Lebensdauer der einzelnen Bestandteile eines Tores sowie den erforderlichen Wartungszyklus.

2. Für Tore gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Tore? Aber sicher. Ein Tor ist ein bewegliches Objekt, durch das täglich Verkehr hindurchfährt. Sie wollen natürlich auf keinen Fall, dass das Tor mit einer Person oder einem Fahrzeug zusammenstößt. Deshalb legen wir eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Ihr Tor fest. Wir ermitteln dabei zuerst, bei welcher Kraft das Risiko einer Beschädigung oder Verletzung minimal ist. Aufgrund sorgfältiger Tests und Berechnungen wissen wir genau, welche Kräfte beim Öffnen oder Schließen eines Tores entstehen und wie lange sie wirken. Von diesen Daten leiten wir dann die Höchstgeschwindigkeit ab und beschränken so das Risiko, dass Ihr Tor einen Unfall verursacht.

3. Gegen Wind und Wetter geschützt

Wind, Regen, Sonne. Ihr Tor muss jederzeit und bei allen Witterungsbedingungen funktionieren. Aber für ein Tor im Odenwald gelten andere Anforderungen als für ein Tor an der Nordseeküste. Dort muss das Tor beispielsweise einer anderen Windstärke Widerstand bieten können, aber auch der Korrosion durch den Salzgehalt der Meeresluft. Deshalb testen wir Ihr Tor auf Temperatur, Windstärke und andere Parameter. Auf diese Weise bestimmen wir, welchen Anstrich ein Tor bekommt und wie es verankert werden muss. So hält Ihr Tor alle Belastungen im Freien lange aus.

4. Tore mit Elektroantrieb geben in Zukunft selbst an, wann sie gewartet werden müssen

Bisher warten wir Tore meist noch nach einem periodischen Zeitplan. Das wird sich in den kommenden Jahren deutlich ändern. Mit Heras Connect können wir zum Beispiel die Daten eines Tores auslesen. Dadurch wissen wir, wie oft ein Tor geöffnet und geschlossen wird und können in Zukunft mit diesen Daten festlegen, wann wir für eine Wartung kommen müssen. Und das ist noch nicht alles. In Zukunft werden die Tore mit zahlreichen Sensoren ausgerüstet sein, die kontinuierlich Daten über die Bauteile des Tores übermitteln. Wenn bestimmte Werte abweichen – beispielsweise wenn ein Bauteil mehr Wärme entwickelt als normal –, bekommen wir eine Meldung. Anhand dieser Informationen wissen wir dann genau, was wir zu tun haben.

Wartung birgt auch Risiken

Trotz aller Facharbeit, die – jetzt und in der Zukunft – in Ihrem Tor steckt, muss jede Anlage regelmäßig gewartet werden. Als Eigentümer sind Sie für ein ordnungsgemäß funktionierendes Tor verantwortlich, einerseits um den Zugang zu Ihrem Außenbereich abzusichern, andererseits aber auch, um die Sicherheit aller Benutzer zu gewährleisten.. Die Wartung eines Tores birgt auch Risiken. Es gibt viele bewegliche Bauteile und allerlei Vorschriften, die Sie berücksichtigen müssen. Lassen Sie Ihr Tor deshalb grundsätzlich vom Hersteller oder von einem von Heras anerkannten Wartungspartner überprüfen.

Möchten Sie mehr über die Wartung Ihres Tores erfahren? Mehr Informationen: heras.de/service

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